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Auszug aus dem Feichtener Heimatbuch:

Den Altbayern wird nachgesagt, sie hätten eine besondere Begabung zum Gesang, Musizieren und Theaterspielen.

In der Gemeinde Feichten wurde dieser schöne Volksbrauch durch die kirchlichen Vereine gefördert und gepflegt.

Vor dem Jahr 1923 bestand in Feichten der katholische Dienstbotenverein, der sich dieser Aufgabe annahm.

Zwischen 1927 und 1933 erlebte der Verein unter der Führung von Dr. Baumgärtler seine ersten Erfolge. Es wurden die Singspiele " Der Holledauer Fiedl", die "Seemannsbraut", der "Freischütz", "Zar und Zimmermann" und noch viele andere aufgeführt.

                                           

                                               

Theatergruppe Feichten um 1929

Singspiele waren damals auf dem Lande eine Seltenheit, so war es verständlich, daß die Theateraufführungen über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und gut besucht waren.

Durch die die NSDAP wurde 1933 die Vereinstätigkeiten verboten und so kam es erst nach dem zweiten Weltkrieg in Feichten wieder zu Theateraufführungen.

Krippenspiele, Märchen und lustige Einakter gehörten zu gerne besuchten Veranstaltungen. Ab 1965 trat leider eine längere Pause ein.

Im Herbst 1986 wurde dann die Theatergruppe neu gegründet und bereits am 07.12.1986 konnte die erste Aufführung erfolgen.

Seit dem finden in Feichten jährliche Aufführungen mit großen Erfolg statt.

                                               

                                    Theatergruppe Feichten 1989

                                               

                Theatergruppe Feichten 2000  (Die bayerische Prohibition)

 

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